Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, fand auf dem Soldatenfriedhof in Mönichwald in der Steiermark die feierliche Beisetzung eines bis heute nicht identifizierten Wehrmachtssoldaten statt.
Der Soldat war in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges, vermutlich im April oder Mai 1945, auf den Höhen des Hochwechsels gefallen. Seine sterblichen Überreste wurden im Auftrag des Österreichischen Schwarzen Kreuzes durch den Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster und Gefallener (VKSVG) geborgen.
An der würdevollen Zeremonie nahmen Vertreter des Österreichischen Kameradschaftsbundes, der Behörden und des Österreichischen Bundesheeres teil. Das Bundesheer erwies dem unbekannten Gefallenen die militärischen Ehren.
Die Ansprachen hielten ein Geistlicher sowie Oberst i. R. Dieter Allesch, Landesgeschäftsführer des Österreichischen Schwarzen Kreuzes in der Steiermark.
Mit der Beisetzung erhielt der unbekannte Soldat mehr als acht Jahrzehnte nach seinem Tod eine würdige letzte Ruhestätte. Zugleich erinnert die Zeremonie an das Leid des Krieges und an die bleibende Aufgabe, die Schicksale der Vermissten und Gefallenen aufzuklären.
VKSVG e.V.